Radiowelle Info
- Radiowellentherapie: ohne Schnitte – ohne Narben
- Welche Krampfadern können behandelt werden?
- Wie funktioniert die Radiowellentherapie?
- Wie genau funktioniert die Katheter-Technik?
- Ästhetische Ergebnisse
- Wie aufwendig ist die Krampfaderbehandlung für mich?
- Welche Nachbehandlung ist notwendig?
- Sie profitieren von unserer Erfahrung: Unser Konzept
- Narkoseverfahren
- Wissenschaftliche Ergebnisse: Sicher und nebenwirkungsarm
- Vorteile und Nachteile
- Nebenwirkung und Komplikationen
- Kosten
- Was ist der Unterschied zwischen der Radiowellen- und der Endolasertherapie?
Radiowellentherapie: ohne Schnitte – ohne Narben
Somit ist das Radiwellen-Verfahren eine schonende Alternative zur klassischen Stripping-Operation.
keine Narkose, keine Schnitte, keine Narben
Achtung: Radiowellentherapie bei Krampfadern nicht mit Haut-Lasertherapie von Besenreisern verwechseln.
Welche Krampfadertypen können behandelt werden?
Die Radiowellentherapie wird bei erkrankten Stammkrampfadern (Große oder Kleine Rosenvene) angewendet. Es lassen sich auch Ast- oder Verbindungsvenen behandeln.
Wie funktioniert die Radiowellentherapie?
Nach Einzeichnung der sichtbaren Krampfadern im Stehen wird im Liegen unter Ultraschall-Kontrolle die Rosenvene punktiert. Dazu wird eine kleine Quaddel gesetzt. Über die Kanüle kann dann der Laserkatheter durch die defekte Vene (endovasal) vorgeschoben werden, direkt bis an die defekte Hauptvenenklappe.
Nach Lokalanästhesie entlang der Krampfader wird der Katheter über eine Länge von 6,5 cm erwärmt und die Krampfader schrumpft in diesem Bereich zusammen. Der Katheter wird jeweils um weitere 6,5 cm zurückgezogen und der Vorgang wiederholt. Die Krampfader ist dauerhaft verschlossen.
Während des Endolaser-Eingriffs werden alle Vorgänge unter ständiger steriler Ultraschall-Kontrolle durchgeführt.
Bei medizinischem Interesse sollten Sie die Schritte nochmals kurz vor Ihren Eingriff durchlesen.
Hier die Schritt-für-Schritt-Erklärung der Katheter-Verfahren lesen.
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| Schritt 1: Der Einwegkatheter wird durch die Krampfader vorgeschoben. | Schritt 2: Radiowellen-Energie erhitzt die Katheterspitze. | Schritt 3: Die Hitze schrumpft die Vene beim schrittweisen Zurückziehen des Katheters zusammen. Sie baut sich ab und verschwindet. |
Hier die Schritt-für-Schritt-Erklärung der Katheter-Verfahren lesen.
Wie genau funktioniert die Katheter-Technik?
Die Radiowellen-Energie erzeugt an der Katheterspitze auf einer Länge von 6,5 cm eine hohe Temperatur: dadurch schrumpft die Krampfader und wird dauerhaft verschlossen.
Ästhetische Ergebnisse
Das Radiowellenverfahren zeichnet sich durch sehr gute ästhetische Ergebnisse aus: Es sind keine Schnitte notwendig, auch nicht an der Leiste oder Kniekehle. Die Punktionsstelle der Nadel ist schon am nächsten Tag nicht mehr nachweisbar. Eine manchmal sichtbare nicht erhabene Blauverfärbung oder Verhärtung in der Krampfader bildet sich immer nach einigen Tagen zurück.
Hämatome oder Verfärbungen, bedingt durch die Behandlung von Astkrampfadern oder Besenreisern, verschwinden mit der Zeit.
Wie aufwendig ist die Krampfaderbehandlung für mich?
Der Eingriff erfolgt ambulant. Der Patient kann die Praxis nach dem Eingriff selbstständig verlassen. Aufgrund der sehr guten Verträglichkeit der Radiowellentherapie können beide Beine oder auch die große und kleine Stammvene einseitig oder beidseitig in einer Sitzung behandelt werden.
Informationen zu Spezialfällen aus der Praxis
Die Behandlung eines Beines dauert normalerweise 45 bis 115 Minuten – je nach Befund an zusätzlichen Astkrampfadern. In der Regel sind keine Voruntersuchungen (EKG, Lungenfunktion, Labor) notwendig. Im Gegensatz zur Operation kann der Eingriff auch bei älteren Menschen oder Patienten mit schweren Begleiterkrankungen durchgeführt werden.
Welche Nachbehandlung ist notwendig?
Am Tag nach der Behandlung wird der Verband entfernt und eine Farb-Ultraschall-Kontrolle durchgeführt, um den Behandlungserfolg zu dokumentieren. Es können dann eventuell auch noch weitere im Ultraschall sichtbare oder störende Astkrampfadern mitbehandelt werden.
Bei der Radiowellentherapie braucht ein Kompressionsstrumpf nur 7 Tage getragen werden, im Falle weiterer Astkrampfadern auch einmal kürzer oder länger. Je nach Befund wird noch eine Kontrolle nach 1-3 Wochen und nach 3 Monaten durchgeführt. Es handelt sich jeweils nur um kurze ambulante Termine.
Sie profitieren von unserer Erfahrung: Unser Konzept
Durch unsere Spezialisierung und Anwendung aller wichtigen Behandlungsverfahren können wir mit Ihnen gemeinsam das für Sie sinnvollste und beste Behandlungsverfahren auswählen.
Wir verfügen über eine große Erfahrung mit der Radiowellentherapie:
Dr. Schulte-Hürmann war der Erste, der z.B. die Endolasertherapie (auch endovasales Katheter-Verfahren) routinemäßig in Hessen einführte.
Narkoseverfahren
Zur sicheren und nebenwirkungsarmen Durchführung des Verfahrens wird eine Lokalanästhesie-Lösung (Tumeszenzanästhesie) unter Ultraschallkontrolle direkt in das Gebiet um die zu behandelnde Krampfader (Venenauge) gespritzt.
Weil keine Vollnarkose erfolgt und das Restgefühl im Bein verbleibt, kann das Risiko von Taubheitsgefühl und Nervenläsion bei der Behandlung von Astkrampfadern am Unterschenkel ausgeschlossen oder deutlich reduziert werden. Auf eine Vollnarkose kann und sollte verzichtet werden.
Wissenschaftliche Ergebnisse: Sicher und nebenwirkungsarm
In vielen Studien konnte bewiesen werden, dass die Radiowellentherapie sicher, nebenwirkungsarm und effizient ist. Die Krampfader wird schonend verschlossen und bleibt verschlossen. Vergleichende Langzeitergebnisse über Jahrzehnte kann es bei den neuen Katheterverfahren noch nicht geben, gibt es aber auch nicht für die klassische Krampfaderoperation.
Vorteile und Nachteile
- Keine OP in der Leiste
- Keine Narben oder Schnitte
- Keine Narkose
- Beste ästhetische Ergebnisse
- Sehr gute Verträglichkeit
- Geringe Nebenwirkung
- Keine Kassenleistung
- Farbduplex erforderlich
- nicht immer anwendbar
Nebenwirkung und Komplikationen
Wie bei allen Venen-Eingriffen und Operation kann es auch beim Radiowellenverfahren zu Nebenwirkungen und Komplikationen kommen. Dabei sind die möglichen Nebenwirkungen aber geringer ausgeprägt, kommen seltener oder überhaupt nicht vor.
Kosten
Die Kosten werden von fast allen Privatversicherungen übernommen. In Deutschland ist das Radiowellenverfahren noch nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Gesetzlich Versicherte können die Verfahren als Selbstzahlerleistung wählen. Auch verfügen wir über sämtliche Kassenzulassungen, so dass die Voruntersuchung und bestimmte Nachbehandlungen bzw. Kontrollen unter Umständen über Ihre Kasse abgerechnet werden können.
Was ist der Unterschied zwischen der Radiowellen- und der Endolasertherapie?
Prinzipiell sind die Verfahren in der Durchführung sehr ähnlich, lediglich die Kathetertechnik zum Verschließen der Krampfader unterscheidet sich. Der Endolaser ist in der praktischen Anwendung etwas universeller einsetzbar, der Radiowellenkatheter ist noch etwas schonender, aber auch teurer.
Über die Unterschiede in Ihrem individuellen Fall werden wir Sie nach erfolgter Untersuchung unterrichten.




